Wolf

Marcel mit dem Wof im Atelier.

Der fertige Wolf im Atelier.

Er geht auf einem Stück künstlich nachgebildetem Boden.

Unten eine Foto mit dem Körper des verunfallten Tiers.

Kopfpartie des jungen Wolfs: Die Augen sind leicht nach oben gerichtet und wirken sehr aufmerksam.

Zähne, Zunge und Nase sind künstlich angefertigt.

Die eindrückliche Schnauze von vorne.

In der Schale liegt der mazerierte und gebleichte Schädel des Wolfs.

Beim Schreiten gehen die Füsse des Wolfs auf einer charakteristischen, schmalen Spurbreite.

Der Wolf von der Seite: Die Hinterläufe werden später nachmodelliert und koloriert.

Die Färbung des Fells ist verhältnismässig hell. Es befindet sich im Übergang vom Winter- zum Sommerfell.

Auf der Etikette ist das Datum des Funds notiert: 20.6.2014. Die Fotos zeigen den Körper des verunfallten Tiers, an dem ich mich beim Aufbau des Präparats orientiere.

Das Tier wird mit Hilfe von Fotos in einer möglichst naturnahen Stellung gezeigt. Hier verwende ich Fotos von wildlebenden Wölfen als Unterstützung.

Die Klemmen fixieren die Ohren beim Trocknen, dieselbe Funktion haben die langen Nadeln – ein wichtiger Moment in der Anfertigung des Präparats.

Der Wolf mit dem fixierten Fell von der Seite.

Der Wolf-Rohling aus PU stammt aus dem Fachhandel und wird an die gewünschte Stellung angepasst.
Dieser Jungwolf wurde am 20.6.2014 in Schlieren ZH von einem Zug erfasst. Er gehörte zum Calanda-Rudel (GR) und zu den ersten Wolfsnachweisen im Kanton Zürich (siehe auch
https://www.gruppe-wolf.ch/Einwanderung.htm). Durch den Unfall wurden seine Hinterläufe abgetrennt und der Körper zeigte weitere Verletzungen wie die Schädelzertrümmerung und diverse Fellschäden. Die Hinterläufe sind im Präparat nachmodelliert, um die Schäden weiterhin sichtbar zu machen.
Bericht der Limmattaler Zeitung vom 11.07.2014
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